Die Amalfiküste

Anfang Oktober war ich an der Amalfiküste südlich von Neapel in Italien. Warum ich genau da hinwollte? Wegen der Amalfizitrone. Von dieser habe ich zum ersten Mal gehört, als ich mit Björn Freitag in der Sendung „der Vorkoster“ des WDR mit der Amalfizitrone gekocht habe.

(Welches Gericht es mit der Zitrone gab, könnt ihr in diesem Videobeitrag, den es in der Mediathek des WDR noch zu sehen gibt, nachschauen: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/der-vorkoster/video-volles-korn-voll-im-trend-100.html)

Neben der Amalfizitrone habe ich dort zum ersten Mal einen Johannisbrotbaum gesehen und die Frucht natürlich auch probiert. Mehr dazu gibt es in einem der nächsten Videos. An der Amalfiküste sind auch Maronenbäume, Feigenbäume, Granatapfelbäume und Kaktusfrüchte heimisch. Doch jetzt zur Amalfizitrone. Unsere Gastfamilie, bei der wir übernachtet haben, war ein wahrer Glücksfall. Wir durften u.a. auf eine Plantage mit, auf der Amalfizitronen angebaut werden.

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Verfallene Terrassen, nur noch eine Plantage wird bewirtschaftet

Zitronenanbau in Form von Terrassen angelegten Plantagen

Im Bild (oben) wird deutlich, dass viele Terrassen entlang der Küste nicht mehr bewirtschaftet werden. An diesem Hangabschnitt wird nur noch ein Teilstück (Bereich mit den schwarzen Netzen) bewirtschaftet. Die Netze schützen die Zitronen vor Wind und Hagel. Geerntet wird erst wieder im Frühjahr (Im unteren Bild sind unreife Amalfi-Zitronen dargestellt). Neben den Amalfizitronen werden auch Oliven und Weintrauben in Form von Terrassen angelegten Plantagen angebaut.

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unreife Amalfizitronen


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verfallener Hangabschnitt


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Gepflegte, in Form einer Terrasse angelegte, Plantage mit Amalfizitronen

Mehr zu der Amalfizitrone seht ihr in diesem Video.